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Ein Indiz mehr für den Klimawandel

Die momentan herrschende Hitze wird als Extremereignis angesehen. Sie gilt als weiterer Hinweis auf den durch den Menschen verursachten Klimawandel.

Der Jurist würde von Indizien sprechen, nicht von Beweisen. Auch für Klimaforscher gibt es noch keinen direkten Zusammenhang der zwei globalen Klimabestwerte mit dem durch den Menschen verursachten Klimawandel. Die amerikanische Bundesbehörde für Ozean- und Atmosphärenforschung NOAA meldet, dass der Juni noch nie so warm gewesen sei seit Beginn der globalen Messungen vor 136 Jahren. Das gilt auch für die durchschnittliche Temperatur für das erste Halbjahr. In der Schweiz war es der viertwärmste Juni seit Messbeginn 1864. Es war 1,8 Grad wärmer als der langjährige Durchschnitt. Wenn es so heiss bleibt wie bisher, wird der Monat Juli gemäss Meteo Schweiz als Rekordmonat in die Annalen der Schweizer Klimageschichte der letzten 150 Jahr eingehen. Einen Rekord gibt es bereits in Lugano: Noch nie wurden im Juli 17 tropische Nächte gezählt. Das heisst, in der Nacht sank die Temperatur nicht unter 20 Grad.

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