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Eine Seilschlaufe hätte sie gerettet

Am Rottalsattel kamen vier Bergsteiger ums Leben. Nicht nur der Sulzschnee wurde ihnen zum Verhängnis.

Die Unglücke geschahen am Rottalsattel zwischen Rottalhorn (l.) und Jungfrau. (TA-Grafik mt)
Die Unglücke geschahen am Rottalsattel zwischen Rottalhorn (l.) und Jungfrau. (TA-Grafik mt)

Kaum war der Helikopter gelandet, sprangen seine Rotoren gleich wieder an: Das Air-Glacier-Rettungsteam hatte am frühen Dienstagmorgen die Leichen dreier Bergsteiger geborgen. Sie waren am Montag auf dem Weg zurück zur Mönchsjochhütte, als beim Abstieg von der Jungfrau zum Rottalsattel das Unglück passierte: In Seilschaft stürzten sie mehrere Hundert Meter in ein Couloir. Nur ein paar Stunden nach der Bergung ging schon der nächste Notruf ein: Von der Rottalhütte kommend, verunglückte ein junger Mann, ebenfalls am Rottalsattel. Er stürzte über 200 Meter in den Tod.

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