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Schweiz von Klimawandel besonders betroffen

Weniger Schnee, mehr Regen, steigendes Hochwasserrisiko: Diese Folgen hat der Klimawandel hierzulande.

In der Schweiz geht es weniger schnell als in anderen Staaten. Die Ratifikation des Pariser Klimaabkommens hat sie im Gegensatz zur EU, den USA oder China nicht auf die Klimakonferenz in der marokkanischen Stadt Marrakesch hin geschafft, die gestern begann. Dazu fehlt die gesetzliche Grundlage. Die Revision des CO2-Gesetzes ist erst in der Vernehmlassung. Der Knackpunkt wird der Inlandanteil der CO2-Reduktion sein: Der Bundesrat sieht ein Reduktionsziel von 50 Prozent vor, davon mindestens 30 Prozent in der Schweiz. Bürgerliche Kreise tendieren auf weniger.

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«Eine Senkung um 40 Prozent im ­Inland wäre der beste Weg, um kostengünstig CO2 zu reduzieren», sagt Philippe Thalmann, Professor für Ökonomie der natürlichen und gebauten Umwelt an der ETH Lausanne. Er denkt dabei an das langfristige Ziel des Pariser Abkommens und auch der Schweiz – die Abkehr von der fossilen Energie bis zur Hälfte dieses Jahrhunderts. Je länger man wartet, desto aufwendiger und teurer wird die Absenkung.

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