Zum Hauptinhalt springen

Es gibt kein Zurück in die Zukunft

Einstein hatte doch recht. Wissenschaftler belegten seine Theorie zur Lichtgeschwindigkeit. Eine Folge davon: Zeitreisen sind nicht möglich.

Es bleibt ein Hollywood-Traum: Zeitmaschine in einem Werbeplakat für den Film «Back to the Future».
Es bleibt ein Hollywood-Traum: Zeitmaschine in einem Werbeplakat für den Film «Back to the Future».

Wissenschaftler aus Hongkong haben mit der Untersuchung von Photonen, also einzelnen Lichtteilchen, die Einsteinsche Theorie zur Lichtgeschwindigkeit belegt und damit Hoffnungen auf die Möglichkeit einer Zeitreise zerschlagen.

Wie das Team um den Forscher Du Shengwang von der Hongkonger Universität der Wissenschaft und Forschung auf der Internetseite der Universität erklärte, gelang der Gruppe der Beweis, dass tatsächlich nichts schneller ist als das Licht.

Zweifel an Einsteins Theorie

Diese Theorie hatte Albert Einstein im Rahmen seiner Relativitätstheorie entwickelt. Sie war aber vor rund zehn Jahren in Zweifel gezogen worden, nachdem Forscher in einem bestimmten Medium angebliche Impulse mit Überlichtgeschwindigkeit entdeckt hatten.

Zwar hatte sich die Entdeckung als visueller Effekt herausgestellt, die Überzeugung aber blieb, dass es eine schnellere als die Lichtgeschwindigkeit geben könnte, wodurch auch Zeitreisen möglich wären.

Dem Team um Du, dessen Studie in der US-Fachzeitschrift «Physical Review Letters» veröffentlicht wurde, gelang es nach eigenen Angaben nun, die Geschwindigkeit eines Photons zu messen. «Auch ein einzelnes Photon, die Basiseinheit des Lichts, gehorcht wie elektromagnetische Wellen auch den Geschwindigkeitsregeln des Universums», heisst es in der Studie. Auch einzelne Photonen seien nicht schneller als Licht.

SDA/rub

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch