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Eine bessere Welt – dank Salat

Burger, Würste und Steaks retten nicht vor der Klimaerwärmung. Doch: Was würde passieren, wenn bis 2050 alle Menschen Vegetarier werden?

In Zeiten der industriellen Nahrungs­mittelproduktion geht es um einen möglichst hohen Ertrag — vor allem bei Nutztieren. So wächst ein Küken von 40 Gramm in fünf Wochen zu einem zwei Kilo schweren Poulet heran. Ein Kalb von 45 Kilo wird innerhalb von sieben Monaten auf das Sechsfache auf­gepäppelt. Und ein Ferkel von 1,5 Kilo bringt bereits nach einem halben Jahr fast das Siebzigfache auf die Waage. Mit Kraftfutter lässt sich das gewünschte Schlachtgewicht schnell erreichen.

Doch je mehr Steaks, Würstchen oder Burger auf unseren Tellern landen, umso schädlicher ist es für die Umwelt, das Klima, aber auch unsere eigene Gesundheit. Gemäss einem vor kurzem veröffentlichten Fachartikel in den «Proceedings of the National Academy of Sciences» gäbe es bei einer weltweit vegetarischen Ernährung gut sieben Millionen weniger Tote im Jahr 2050. Die Sterberate würde um etwa neun Prozent sinken — im Vergleich zu Ernährungsweisen, die gegenwärtige Trends widerspiegeln.

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