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Good News von der Ozon-Front

An Hitzetagen nimmt die Ozon-Belastung ab, die Spitzenwerte sind gar deutlich tiefer als in den 90er-Jahren. Grund also zum Durchatmen?

Der Ozongrenzwert wird in der Schweiz vielerorts immer noch hundertfach überschritten: Smog über dem Rhonetal. Foto: Keystone
Der Ozongrenzwert wird in der Schweiz vielerorts immer noch hundertfach überschritten: Smog über dem Rhonetal. Foto: Keystone

Tränende Augen, Reizhusten, Atemlosigkeit: Wer empfindlich auf das Reizgas Ozon reagiert, nimmt das seit Jahren hin. Ozonspitzen an heissen Sommer­tagen sind zur Gewohnheit geworden.

Nun gibt es eine positive Meldung. Die Ozonbelastung hat in verschiedenen Regionen der Schweiz an Hitzetagen ­abgenommen. Das meldet Ostluft, die Luftqualitätsüberwachung der Ostschweizer Kantone und Liechtenstein im kürzlich erschienenen Jahresbericht. Besonders ausgeprägt zeigt sich die Entlastung an ländlichen Messstationen. «An Hanglagen sind die Spitzenbelastungen seit den 90er-Jahren um 40 Mikrogramm gesunken, also um etwa 20 Prozent», sagt Peter Maly, Geschäftsleiter von Ostluft. Auch im Flachland wurde ein deutlicher, wenn auch kleinerer Rückgang an Ozon gemessen. Selbst in der Stadt Zürich kann man laut Ostluft zum ersten Mal eine Ozonentlastung aufzeigen. «Auf dem Zürichberg ist die Abnahme sogar vergleichbar mit länd­lichen Hanglagen», sagt Maly.

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