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Guter Wetterdienst, bessere Kaffee-Ernte

Peruanische Bauern pflanzen nach Erfahrung. Doch wegen des Klimawandels können sie sich immer weniger darauf verlassen. Schweizer Forscher zeigen nun, dass es sich auszahlt, den Wetterdienst zu modernisieren.

Ein Bauer erntet in Peru Kaffeebohnen. Die Ausbreitung des Rostpilzes wird immer mehr zum Problem. Foto: Pilar Olivares (Reuters)
Ein Bauer erntet in Peru Kaffeebohnen. Die Ausbreitung des Rostpilzes wird immer mehr zum Problem. Foto: Pilar Olivares (Reuters)

Peru ist Kaffeeland. Der Anbau bedeutet für Tausende Bauern in Peru die Existenzgrundlage, die Bohnen sind das wichtigste Exportgut. Die Schweiz importiert jedes Jahr im Durchschnitt für knapp sieben Millionen Franken Kaffee aus Peru.

Doch die Produktion ist in den letzten Jahren schwieriger geworden. Gabriel Quijandria spricht im peruanischen Pavillon an der Klimakonferenz in Lima von den Sorgen der Bauern. Der Vizeminister für Entwicklung natürlicher Ressourcen in Peru sieht in den vielen extremen Wetterereignissen und im Klimawandel eine grosse Gefahr. Das Land gehört zu jenen Entwicklungsländern, die am stärksten betroffen sind durch den Klimawandel. Die Weltbank schätzt, dass jedes Jahr Hunderte Millionen Dollar Ernteschäden entstehen durch Wetterereignisse. So plädiert der Minister für einen Ausbau der Wetterdienste im Land.

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