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Hawking gibt Menschheit noch 1000 Jahre auf der Erde

Naht das Ende der Menschheit? Ja, sagt Stephen Hawking. An einem Vortrag erläutert er, wie unsere Existenz gerettet werden kann.

Leidet an ALS: Stephen Hawking, hier bei einer Konferenz in London. (16. Dezember 2015)
Leidet an ALS: Stephen Hawking, hier bei einer Konferenz in London. (16. Dezember 2015)
Keystone

«Ich glaube, dass das Leben auf der Erde einem immer grösser werdenden Risiko ausgesetzt ist, ausgelöscht zu werden.» Das sagte Physiker Stephen Hawking an einem Vortrag bei der Oxford University Union. Als Gründe nannte er Atomkriege, Antibiotika-Resistenzen oder künstliche Intelligenz, die sich gegen uns wendet.

«Unser Bild des Universums hat sich in den letzten 50 Jahren sehr stark verändert und ich bin glücklich, wenn ich dazu einen kleinen Beitrag leisten konnte», so Hawking. Die Tatsache, dass wir Menschen – als blosse Partikel der Natur – so weit gekommen sind, (...) ist sicherlich ein Triumph.»

Hawking: Katastrophe steht bevor

Doch darauf dürfe sich die Menschheit nicht ausruhen. Nur ein neu entdeckter Planet, auf dem Leben möglich ist, könne ihre Existenz retten. «Ich denke die Menschheit hat keine Zukunft, wenn wir nicht das Weltall erkunden», zitiert der «Independent» den Physiker.

Wie lange haben wir also noch Zeit? «Ich glaube nicht, dass wir noch weitere 1000 Jahre überleben werden, ohne unseren fragilen Planeten zu verlassen», sagt Hawking. Bereits Anfang Jahr erklärte er, dass sich in den kommenden 1000 oder 10'000 Jahren eine Katastrophe ereignen werde.

«Gebt nicht auf»

Zum Schluss des Vortrags gab er den Zuhörenden noch Tipps mit auf den Weg. «Denkt daran, immer zu den Sternen hinaufzublicken – und nicht runter zu den Füssen», rät Hawking. «Wie schwer es auch erscheinen mag, es gibt immer etwas, das ihr tun könnt und worin ihr erfolgreich sein könnt. Es geht darum, dass ihr nicht aufgebt.»

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