Zum Hauptinhalt springen

Heimlich erobert ein Räuber Europa

Der Goldschakal breitet sich vom Balkan her immer weiter aus. Auch in der Schweiz taucht er hin und wieder auf.

Er sieht dem Wolf sehr ähnlich, doch der Goldschakal ist nur wenig grösser als ein Fuchs. Foto: SPL, Keystone
Er sieht dem Wolf sehr ähnlich, doch der Goldschakal ist nur wenig grösser als ein Fuchs. Foto: SPL, Keystone

Am Abend heult er. Wenn alles langsam dunkel wird, ruft er immer wieder lauthals in die Dämmerung. Sein Körper angespannt, die Schnauze weit nach oben geöffnet, die Ohren angelegt. Der Goldschakal knurrt, winselt und bellt oft aus voller Kehle – ähnlich wie ein Wolf.

«Manchmal hört es sich auch wie eine Sirene an», sagt Jennifer Hatlauf vom Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der Universität für Bodenkultur in Wien. Generell sei seine Stimme höher als die des Wolfs. Um die Aufenthaltsorte des Goldschakals zu finden, wendet die Wildtierökologin einen Trick an und spielt ihm in ausgesuchten Gebieten über ein Megafon eine Tonbandaufnahme vor.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.