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Herr der stechenden Plagegeister

Eine Buschmücke aus Asien ist die dritthäufigste Mückenart in der Schweiz. Ob sie auch das gefährliche Zika-Virus übertragen kann, will Mückenforscher Alexander Mathis nun untersuchen.

«Die Weibchen der Buschmücke erhalten Schafsblut zum Saugen», sagt Alexander Mathis. Foto: Sophie Stieger
«Die Weibchen der Buschmücke erhalten Schafsblut zum Saugen», sagt Alexander Mathis. Foto: Sophie Stieger

Sie ist grösser als die von vielen gefürchtete Tigermücke — die Asiatische Buschmücke, auch Aedes japonicus genannt. In der Schweiz wurde sie erstmals 2007 im Aargau entdeckt. Inzwischen ist sie hierzulande die dritthäufigste Mückenart. «In der Stadt Zürich haben wir sie sogar häufiger in unseren Fallen gefunden als die heimische Gemeine Stechmücke», sagt Alexander Mathis. Besonders am Irchel oder in Schwamendingen vermehre sich die aggressive Buschmücke. Denn dort gebe es viele natürliche oder künstliche Brutplätze, zum Beispiel Regenansammlungen in Astlöchern einer Buche im Wald oder Wasserrückstände in Vasen, Giesskannen oder Becken auf dem Friedhof.

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