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Im Dienst der Geflügelten

Der Libellenforscher Hansruedi Wildermuth erhält den Ig-Nobelpreis.

Leidenschaftlicher Libellenforscher: Hansruedi Wildermuth aus Rüti ZH, Mitherausgeber des Libellenatlas. Foto: zvg
Leidenschaftlicher Libellenforscher: Hansruedi Wildermuth aus Rüti ZH, Mitherausgeber des Libellenatlas. Foto: zvg

An der Sache mit den Grabsteinen sei er wirklich «nur marginal beteiligt» gewesen, sagt Hansruedi Wildermuth, Libellenforscher aus Rüti ZH und Kantonsschullehrer im Ruhestand. Eher sei es sein Bekannter gewesen, der Biophysiker Gábor Horváth, der auf einem Friedhof in Ungarn ausgetestet habe, weshalb Libellen von schwarzen Grabsteinen eher angezogen würden als von weissen. Die Antwort: Schwarze Steine polarisieren das Licht horizontal, was die Insekten an Wasseroberflächen denken lässt. Die Publikation im Fachjournal «Freshwater Biology» führt Wildermuth als Co-Autor auf, weil er Daten aus der Schweiz beigesteuert hat. «Ich habe aber Plexiglasplatten verwendet, keine Grabsteine.»

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