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In der Zürcher Wüste

Kakteen und Aloen: In der Sukkulentensammlung spriessen manche Arten, die uns näher sind als wir denken.

Urs Eggli, der wissenschaftliche Kurator der Sukkulenten-Sammlung, erklärt die Anpassungskünste Pflanzen.

«Kein Kaktus hat so viele Stacheln, dass nicht noch eine Blüte Platz hätte», besagt das Sprichwort. Dass dem wirklich so ist, zeigt die Sukkulentensammlung Zürich am Mythenquai. Sie präsentiert knapp 4700 Arten von wasserspeichernden Pflanzen aus allen Kontinenten – ausser Australien. Australien hat zwar ausgedehnte Trockengebiete, doch diese sind selbst für die zähen Sukkulenten zu garstig. «Die Wasserversorgung ist in Australien einfach zu unregelmässig», erklärt Urs Eggli, der die Sammlung der Kakteen, Aloen und anderer Sukkulenten seit über 30 Jahren wissenschaftlich betreut. «Und das können die Sukkulenten nicht leiden. Sie brauchen nicht viel Wasser, aber dieses wenigstens in Form einer jährlichen Regenzeit, und sei diese noch so kurz.»

Die Sukkulentensammlung gehört zu den bedeutendsten botanischen Gärten Europas für wasserspeichernde Pflanzen. Fotos: Doris Fanconi
Die Sukkulentensammlung gehört zu den bedeutendsten botanischen Gärten Europas für wasserspeichernde Pflanzen. Fotos: Doris Fanconi

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