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Indiens Tigerwunder existiert wohl nur auf dem Papier

Die indische Regierung hat 30 Prozent mehr Tiger gezählt als vier Jahre zuvor und feiert dies als Erfolg. Laut Wissenschaftlern können die Zahlen kaum stimmen.

Die Grosskatzen sind immer noch bedroht: Ein Tiger im Nationalpark Ranthambore (12. April 2015)
Die Grosskatzen sind immer noch bedroht: Ein Tiger im Nationalpark Ranthambore (12. April 2015)
AP Photo/Satyajeet Singh Rathore
Sollen die Tiger zurückhalten: Zäune in den Mangrovenwäldern der Sundarbans. (31. Januar 2015)
Sollen die Tiger zurückhalten: Zäune in den Mangrovenwäldern der Sundarbans. (31. Januar 2015)
AP Photo/Bikas Das
In den Sundarbans lebt eine der grössten Tigerpopulationen überhaupt: Netze zum Zurückhalten der Tiger in einem Fluss. (31. Januar 2015)
In den Sundarbans lebt eine der grössten Tigerpopulationen überhaupt: Netze zum Zurückhalten der Tiger in einem Fluss. (31. Januar 2015)
AP Photo/Bikas Das
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Auf den ersten Blick erscheinen die Zahlen beeindruckend: In nur vier Jahren habe sich die Zahl der Tiger in Indien um 30 Prozent erhöht – die indische Regierung gab für den aktuellen Tigerzensus eine Zahl von 2226 Grosskatzen an. Unabhängige Wissenschaftler stellen die Angaben hingegen in Frage. Solche Zahlen zu veröffentlichen, schade der Erhaltung der Art auf lange Sicht, sagen sie.

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