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Italien ist ein Erdbebenland

In Europa sind vor allem Italien und Griechenland gefährdet. Warum das so ist.

Amatrice neun Tage nach dem Erdbeben: Ein sichtlich gerührter Feuerwehrmann posiert mit dem geretteten Romeo. (2. September 2016)
Amatrice neun Tage nach dem Erdbeben: Ein sichtlich gerührter Feuerwehrmann posiert mit dem geretteten Romeo. (2. September 2016)
Alessandro Di Meo (AP), Keystone
Bei einigen kleineren Dörfern ist noch nicht klar, ob sie überhaupt wieder aufgebaut werden: Rettungskräfte in Amatrice. (29. August 2016)
Bei einigen kleineren Dörfern ist noch nicht klar, ob sie überhaupt wieder aufgebaut werden: Rettungskräfte in Amatrice. (29. August 2016)
Massimo Percossi, Keystone
Er bat um Hilfe und um schweres Gerät, um die von Schutt übersäten Strassen räumen und zu Verletzten vorstossen zu können.
Er bat um Hilfe und um schweres Gerät, um die von Schutt übersäten Strassen räumen und zu Verletzten vorstossen zu können.
Twitter / Alejandro Alvarez
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Schwere Erdbeben entstehen infolge ruckartiger Verschiebungen tektonischer Gesteinsplatten im tieferen Bereich der Erdkruste. An den Plattengrenzen kommt es zu starken Spannungen, die sich schlagartig in Beben entladen können.

In Europa ist neben Griechenland besonders Italien erdbebengefährdet. Unter dem Land bewegt sich ein etwa tausend Kilometer langer Keil der afrikanischen Platte mehrere Meter im Jahrhundert nach Norden und drückt gegen die Alpen unter die eurasische Platte.

Dabei können verheerende Kräfte frei werden. So starben 1908 in Messina auf Sizilien und in Süd-Kalabrien mehr als 100'000 Menschen. Mindestens 3000 Menschen wurden im November 1980 bei Erdstössen in Neapel und 100 weiteren Orten der Region Kampanien getötet.

Im April 2009 kamen mehr als 300 Menschen ums Leben, als in der mittelitalienischen Region Abruzzen mit ihrer Hauptstadt L'Aquila die Erde bebte.

SDA/spu

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