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Italien ist ein Erdbebenland

In Europa sind vor allem Italien und Griechenland gefährdet. Warum das so ist.

spu
Amatrice neun Tage nach dem Erdbeben: Ein sichtlich gerührter Feuerwehrmann posiert mit dem geretteten Romeo. (2. September 2016)
Amatrice neun Tage nach dem Erdbeben: Ein sichtlich gerührter Feuerwehrmann posiert mit dem geretteten Romeo. (2. September 2016)
Alessandro Di Meo (AP), Keystone
Feuerwehrleute und Suchhunde auf einer teilweise geräumten Strasse in Amatrice. (29. August 2016)
Feuerwehrleute und Suchhunde auf einer teilweise geräumten Strasse in Amatrice. (29. August 2016)
Massimo Percossi/Ansa, Keystone
Wer will, bekommt Schokolade und Kekse: Ein Kind und zwei Erwachsene im Innern eines Notzelts in Amatrice. (25. August 2015)
Wer will, bekommt Schokolade und Kekse: Ein Kind und zwei Erwachsene im Innern eines Notzelts in Amatrice. (25. August 2015)
Angelo Carconi, Keystone
Die Rettungskräfte stossen an ihre Grenzen: Die Erdbebenregion in Mittelitalien ist auch in der Nacht zum 26. August von Dutzenden Erdstössen erschüttert worden.
Die Rettungskräfte stossen an ihre Grenzen: Die Erdbebenregion in Mittelitalien ist auch in der Nacht zum 26. August von Dutzenden Erdstössen erschüttert worden.
Carl Court/Getty Image
Die Zahl der Toten steigt und steigt. Mittlerweile geht man von mindestens 267 Opfern aus (Stand 26. August 2016, 9 Uhr).
Die Zahl der Toten steigt und steigt. Mittlerweile geht man von mindestens 267 Opfern aus (Stand 26. August 2016, 9 Uhr).
AP/Gregorio Borgia
Verspricht rasche und unbürokratische Hilfe: Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi (l.) besucht Rettungskräfte in Amatrice. (24. August 2016)
Verspricht rasche und unbürokratische Hilfe: Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi (l.) besucht Rettungskräfte in Amatrice. (24. August 2016)
Tiberio Barchielli/EPA, Keystone
Helfer haben in der Nacht zum Donnerstag ihre Suche nach Überlebenden und Opfern fortgesetzt. Ein Opfer in Arquata del Tronto wird aus den Trümmern geborgen. (24. August 2016)
Helfer haben in der Nacht zum Donnerstag ihre Suche nach Überlebenden und Opfern fortgesetzt. Ein Opfer in Arquata del Tronto wird aus den Trümmern geborgen. (24. August 2016)
Giuseppe Bellini/Getty Images
Das verheerende Erdbeben kam um drei Uhr morgens, weshalb manche Überlebende nun in Pyjamas herumlaufen. Ein Mann im zerstörten Amatrice. (24. August 2016)
Das verheerende Erdbeben kam um drei Uhr morgens, weshalb manche Überlebende nun in Pyjamas herumlaufen. Ein Mann im zerstörten Amatrice. (24. August 2016)
AP/Emilio Fraile
Mit Baggern wird auch in der Nacht nach Überlebenden gegraben. (24. August 2016)
Mit Baggern wird auch in der Nacht nach Überlebenden gegraben. (24. August 2016)
Remo Casilli, Reuters
Ein Helfer sagte: «Leider sind 90 Prozent derjenigen, die wir herausziehen, tot. Einige jedoch leben, und das ist der Grund, warum wir hier sind.» (24. August 2016)
Ein Helfer sagte: «Leider sind 90 Prozent derjenigen, die wir herausziehen, tot. Einige jedoch leben, und das ist der Grund, warum wir hier sind.» (24. August 2016)
Keystone
Italiens Regierungschef Matteo Renzi spricht von 120 Toten. «Und diese Bilanz ist nicht endgültig», sagte Renzi bei einem Besuch in der Katastrophenregion. «Es ist ein grenzenloser Schmerz.» (24. August 2016)
Italiens Regierungschef Matteo Renzi spricht von 120 Toten. «Und diese Bilanz ist nicht endgültig», sagte Renzi bei einem Besuch in der Katastrophenregion. «Es ist ein grenzenloser Schmerz.» (24. August 2016)
Keystone
Eine Luftaufnahme zeigt die massive Zerstörung in Amatrice. (24. August 2016)
Eine Luftaufnahme zeigt die massive Zerstörung in Amatrice. (24. August 2016)
AP/Gregorio Borgia
Von manchen Häusern sind nur noch die Dächer übrig geblieben. (24. August 2016)
Von manchen Häusern sind nur noch die Dächer übrig geblieben. (24. August 2016)
AP/Gregorio Borgia
Die Opferzahlen werden laufend nach oben korrigiert. Ein Verunglückter wird in Amatrice von Rettungskräften fortgebracht. (24. August 2016)
Die Opferzahlen werden laufend nach oben korrigiert. Ein Verunglückter wird in Amatrice von Rettungskräften fortgebracht. (24. August 2016)
AP/Alessandra Tarantino
Polizisten in Amatrice tragen ein Oper des Erdbebens in einer Decke weg. (24. August 2016)
Polizisten in Amatrice tragen ein Oper des Erdbebens in einer Decke weg. (24. August 2016)
AP/Alessandra Tarantino
Die Rettungsdienste konnten einige Orte in der bergigen Gegend nur schwer erreichen. Rettungsmannschaften suchen in Arquata del Tronto nach Überlebenden. (24. August 2016)
Die Rettungsdienste konnten einige Orte in der bergigen Gegend nur schwer erreichen. Rettungsmannschaften suchen in Arquata del Tronto nach Überlebenden. (24. August 2016)
Giuseppe Bellini/Getty Images
Das italienische Institut für Geophysik und Vulkanologie warnte vor der Gefahr weiterer Erdbeben. Ein Überlebender schaut auf das zerstörte Dorf Pescara del Tronto. (24. August 2016)
Das italienische Institut für Geophysik und Vulkanologie warnte vor der Gefahr weiterer Erdbeben. Ein Überlebender schaut auf das zerstörte Dorf Pescara del Tronto. (24. August 2016)
AP/Cristiano Chiodi
Wegen der grossen Zahl von Verletzten haben die Behörden die Bevölkerung zum Blutspenden aufgerufen. Ein zerstörtes Haus in Arquata del Tronto. (24. August 2016)
Wegen der grossen Zahl von Verletzten haben die Behörden die Bevölkerung zum Blutspenden aufgerufen. Ein zerstörtes Haus in Arquata del Tronto. (24. August 2016)
Giuseppe Bellini/Getty Images
Viele der betroffenen Berggemeinden sind nach dem Beben vollkommen isoliert. Ein zerstörtes Haus in Amatrice. (24. August 2016)
Viele der betroffenen Berggemeinden sind nach dem Beben vollkommen isoliert. Ein zerstörtes Haus in Amatrice. (24. August 2016)
AP
Das Erdbeben von der Stärke 6,1 hatte um etwa 3.30 Uhr die gesamte Region zwischen Umbrien, Latium und den Marken erschüttert. Ein Mann in Amatrice wird lebend aus den Trümmern geborgen. (24. August 2016)
Das Erdbeben von der Stärke 6,1 hatte um etwa 3.30 Uhr die gesamte Region zwischen Umbrien, Latium und den Marken erschüttert. Ein Mann in Amatrice wird lebend aus den Trümmern geborgen. (24. August 2016)
Remo Casilli, Reuters
Eine junge Frau in Amatrice wird beim Anblick der Zerstörung von ihren Emotionen überwältigt. (24. August 2016)
Eine junge Frau in Amatrice wird beim Anblick der Zerstörung von ihren Emotionen überwältigt. (24. August 2016)
Filippo Monteforte, AFP
Die Erdstösse, deren Epizentrum nahe Norcia in der Provinz Perugia lag, hatten eine Stärke von 6,1 erreicht.
Die Erdstösse, deren Epizentrum nahe Norcia in der Provinz Perugia lag, hatten eine Stärke von 6,1 erreicht.
http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/eventpage/u
Vom Zivilschutz gab es zunächst keine offiziellen Opferzahlen, da die Lage noch unübersichtlich war. Überlebende sitzen in den Trümmern von Amatrice. (24. August 2016)
Vom Zivilschutz gab es zunächst keine offiziellen Opferzahlen, da die Lage noch unübersichtlich war. Überlebende sitzen in den Trümmern von Amatrice. (24. August 2016)
Filippo Monteforte, AFP
Die italienischen Rettungsmannschaften arbeiten gegen die Zeit, um Dutzende Menschen aus den Trümmern zu holen. Überlebende in Amatrice. (24. August 2016)
Die italienischen Rettungsmannschaften arbeiten gegen die Zeit, um Dutzende Menschen aus den Trümmern zu holen. Überlebende in Amatrice. (24. August 2016)
Remo Casilli, Reuters
Heftige Erdstösse haben in der Nacht auf Mittwoch das Zentrum Italiens erschüttert: Rettungskräfte suchen in Trümmern in Arcuata del Tronto nach Überlebenden. (24. August 2016)
Heftige Erdstösse haben in der Nacht auf Mittwoch das Zentrum Italiens erschüttert: Rettungskräfte suchen in Trümmern in Arcuata del Tronto nach Überlebenden. (24. August 2016)
AP/Sandro Perozzi
Die italienische Regierung teilte über Twitter mit, sie stehe in Kontakt mit den Zivilschutzbehörden vor Ort: Anwohner und Rettungskräfte suchen in Amatrice nach Überlebenden. (24. August 2016)
Die italienische Regierung teilte über Twitter mit, sie stehe in Kontakt mit den Zivilschutzbehörden vor Ort: Anwohner und Rettungskräfte suchen in Amatrice nach Überlebenden. (24. August 2016)
Filippo Monteforte, AFP
Ein weinender Mann steht in den Trümmern seines eingestürzten Hauses in Amatrice. (24. August 2016)
Ein weinender Mann steht in den Trümmern seines eingestürzten Hauses in Amatrice. (24. August 2016)
Filippo Monteforte, AFP
In der rund 150 Kilometer vom Epizentrum entfernten Hauptstadt Rom waren die Erschütterung deutlich zu spüren. Bewohner von Amatrice helfen sich gegenseitig. (24. August 2016)
In der rund 150 Kilometer vom Epizentrum entfernten Hauptstadt Rom waren die Erschütterung deutlich zu spüren. Bewohner von Amatrice helfen sich gegenseitig. (24. August 2016)
Filippo Monteforte, AFP
In Norica verbrachten zahlreiche Leute die Nacht unter freiem Himmel, nachdem sie vor dem Erbeben nach Draussen geflüchtet waren. (24. August 2016)
In Norica verbrachten zahlreiche Leute die Nacht unter freiem Himmel, nachdem sie vor dem Erbeben nach Draussen geflüchtet waren. (24. August 2016)
EPA/Matteo Crocchioni
Amatrice, ein beliebtes Ausflugsziel, ist zur derzeitigen Sommersaison voller Urlauber. Rettungsarbeiter in Amatrice. (24. August 2016)
Amatrice, ein beliebtes Ausflugsziel, ist zur derzeitigen Sommersaison voller Urlauber. Rettungsarbeiter in Amatrice. (24. August 2016)
Filippo Monteforte, AFP
Die eingetroffenen Rettungskräfte leisten den Verletzen von Amatrice erste Hilfe. (24. August 2016)
Die eingetroffenen Rettungskräfte leisten den Verletzen von Amatrice erste Hilfe. (24. August 2016)
EPA/Luca Prosperi
In mehreren Städten in der Nähe des Epizentrums stürzten Gebäude ein, während deren Bewohner schliefen.
In mehreren Städten in der Nähe des Epizentrums stürzten Gebäude ein, während deren Bewohner schliefen.
Twitter/Alejandro Alvarez
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Schwere Erdbeben entstehen infolge ruckartiger Verschiebungen tektonischer Gesteinsplatten im tieferen Bereich der Erdkruste. An den Plattengrenzen kommt es zu starken Spannungen, die sich schlagartig in Beben entladen können.

In Europa ist neben Griechenland besonders Italien erdbebengefährdet. Unter dem Land bewegt sich ein etwa tausend Kilometer langer Keil der afrikanischen Platte mehrere Meter im Jahrhundert nach Norden und drückt gegen die Alpen unter die eurasische Platte.

Dabei können verheerende Kräfte frei werden. So starben 1908 in Messina auf Sizilien und in Süd-Kalabrien mehr als 100'000 Menschen. Mindestens 3000 Menschen wurden im November 1980 bei Erdstössen in Neapel und 100 weiteren Orten der Region Kampanien getötet.

Im April 2009 kamen mehr als 300 Menschen ums Leben, als in der mittelitalienischen Region Abruzzen mit ihrer Hauptstadt L'Aquila die Erde bebte.

(SDA)

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