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Kälte verwandelt heisses Wasser in Millisekunden in Schnee

Die extreme Kältewelle in den USA hat auch überraschende Seiten: Ein Video zeigt, wie in die Luft geworfenes Wasser unmittelbar gefriert.

Eine CNN-Reporterin (siehe Video links in der Box) berichtet dick eingepackt aus der US-Stadt Minneapolis von der aktuellen Kältewelle. In der Hand hält sie einen Kaffeebecher. Zum Schluss öffnet sie das Gefäss und wirft den dampfenden Inhalt in die Luft. Innert Sekundenbruchteilen verwandelt sich das heisse Wasser in Schnee.

Die Reporterin betont am Ende des Videos, dass das Wasser möglichst heiss sein muss, damit der Trick gelingt. Sie macht sich den sogenannte Mpemba-Effekt zunutze. Unter bestimmten Bedingungen gefriert heisses Wasser schneller als kaltes. Die Ursache ist noch nicht zweifelsfrei geklärt. Eine These besagt aber, dass die Menge heissen Wassers wegen der Verdunstung schneller abnimmt und es darum auch schneller gefriert.

Der Effekt ist nach dem tansanischen Schüler Erasto B. Mpemba benannt. Er beobachtete ihn 1963 bei der Herstellung von Speiseeis. Beschrieben hatten ihn allerdings bereits Aristoteles im vierten Jahrhundert vor Christus.

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