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Katastrophe vor blutrotem Abendhimmel

Vor 200 Jahren explodierte östlich von Java der Vulkan Tambora so heftig, dass ein Jahr später in der Schweiz der Sommer ausfiel. Kann man heute für die Bekämpfung der globalen Klimaerwärmung vom Tambora lernen?

Aus diesem Schlot im indonesischen Regenwald feuerte die Erde im April 1815 Milliarden von Tonnen Gestein und Asche in den Himmel — und schrieb damit Weltgeschichte: Tambora-Krater heute auf 2850 Metern über Meer.
Aus diesem Schlot im indonesischen Regenwald feuerte die Erde im April 1815 Milliarden von Tonnen Gestein und Asche in den Himmel — und schrieb damit Weltgeschichte: Tambora-Krater heute auf 2850 Metern über Meer.
zvg
Die Katastrophe bahnt sich an. Zeitgenössische Darstellung des Tambora-Ausbruchs.
Die Katastrophe bahnt sich an. Zeitgenössische Darstellung des Tambora-Ausbruchs.
zvg
Wo der Tambora liegt.
Wo der Tambora liegt.
Grafik db
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Der Ausbruch des Tambora von 1815, nach heutigem Wissensstand die wohl grösste Vulkaneruption der letzten 7000 Jahre, ist als wissenschaftliche Inspirationsquelle so frisch, als wäre er erst gestern geschehen. «Das Ereignis berührte das ganze Spektrum der Naturwissenschaft — Geologie, Physik, Chemie. Es hinterliess tiefe Spuren in der Gesellschaft», sagt Stefan Brönnimann, Professor für Klimatologie am Geographischen Institut der Universität Bern. «Der Tambora lehrt uns, unsere Umwelt als zusammenhängendes System zu verstehen.»

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