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AKW-Kühlwasser darf Schweizer Flüssen künftig stärker einheizen

Wie reagieren auf wärmer werdende Gewässer? Noch heisseres Wasser einleiten, findet das Uvek. Umweltschützer sind empört.

Stefan Häne, Martin Läubli
Kühlwasser heizt Fischen ein: Beim Atomkraftwerk Beznau wird regelmässig 32 Grad warmes Kühlwasser in die Aare geleitet. Foto: Euroluftbild, Picture-Alliance
Kühlwasser heizt Fischen ein: Beim Atomkraftwerk Beznau wird regelmässig 32 Grad warmes Kühlwasser in die Aare geleitet. Foto: Euroluftbild, Picture-Alliance

Die Schweizer Gewässer werden wärmer. Im Rhein bei Basel zum Beispiel ist die Jahrestemperatur in den letzten Jahrzehnten um mehr als 2 Grad angestiegen. Der Klimawandel ist in den Gewässern im Mittelland messbar. Mit der Erderwärmung steigt das Risiko, dass sich die Tage im Sommer mehren werden, an denen Flüsse wie im Jahrhundertsommer 2003 über 25 Grad warm werden. Damals kam es zu einem grossen Fischsterben, zum Beispiel im Rhein zwischen Bodensee und Eglisau. Die Atomkraftwerke Beznau und Mühleberg mussten zeitweise die Leistung ihrer Reaktoren drosseln, um die Konzessionsauflagen zu erfüllen. Die Temperatur des in die Aare geleiteten Kühlwassers war in diesem Fall zu hoch.

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