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«Man kann einfach nicht mehr helfen»

Leichen säumen den Weg der Everest-Bezwinger. Und die Bergsteiger hinterlassen viel Abfall: Bergführer Kari Kobler erzählt von den menschlichen Abgründen in extremer Höhe.

Der tragische Tod von mehreren Bergsteigern am Mount Everest am 19. Mai hat die Gefährlichkeit des höchsten Berges der Welt wieder in Erinnerung gerufen. Eine grausige Tatsache drang zudem wieder ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit: Zahlreiche Leichen säumen den Weg der Everest-Bezwinger. Es sind die tödlich Verunglückten der letzten Jahrzehnte. Schätzungsweise 230 Bergsteiger haben die Expedition in die sogenannte Todeszone über 8000 Metern nicht überlebt. Nur wenige konnten bisher geborgen werden. Helikopter können nur bis auf eine Höhe von rund 6500 Metern eingesetzt werden.

Im ersten Teil des Interviews nach der erfolgreichen Everest-Besteigung seiner Gruppe sagte Bergführer Kari Kobler, auch sie hätten Leichen gesehen. Während auf der nepalesischen Südseite des Everests schon einige Leichen geborgen werden konnten, sei das auf der tibetischen Nordseite «ein Problem». Die zahlreichen Bergsteiger lassen auch viel Abfall liegen.

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