Zum Hauptinhalt springen

Millionen toter Fische verstopfen Hafen

In einem Jachthafen in der Nähe von Los Angeles schwimmen Millionen toter Fische. Die Behörden liefern eine mögliche Erklärung für das Massensterben.

Am Dienstag, 8. März sind in der Hafenregion bei Redondo Beach, südlich von Los Angeles, eine geschätzte Million toter Fische angeschwemmt worden.
Am Dienstag, 8. März sind in der Hafenregion bei Redondo Beach, südlich von Los Angeles, eine geschätzte Million toter Fische angeschwemmt worden.
Reuters
Behörden wie Anwohner stehen vor einem Rätsel. (8. März 2011)
Behörden wie Anwohner stehen vor einem Rätsel. (8. März 2011)
Reuters
Die Aufräumarbeiten sind im Gange: Hafenangestellte fischen die toten Sardellen mit Netzen aus dem Wasser. (8. März 2011)
Die Aufräumarbeiten sind im Gange: Hafenangestellte fischen die toten Sardellen mit Netzen aus dem Wasser. (8. März 2011)
Keystone
1 / 3

Millionen toter Fische treiben seit gestern in einem Jachthafen im Süden von Los Angeles. Bei den Kadavern soll es sich um Sardinen handeln. Die genaue Todesursache ist zurzeit noch unklar – die Behörden vermuten, dass sich die Tiere während eines Sturms verirrt und letztlich Zuflucht im Hafenbecken gesucht haben. Das soll ihnen zum Verhängnis geworden sein: «Wir glauben, dass die Fische an Sauerstoffmangel gestorben sind», sagt der örtliche Polizeisprecher.

Messungen im Wasser, die einen Sauerstoffgehalt von nahezu null ergaben, bestätigen diese Vermutung, wie die «Los Angeles Times» schreibt. Es seien keine Verschmutzungen durch Öl, Algen oder Chemikalien aufgetreten, wie der Polizeisprecher mitteilte.

Ein ähnlich grosser Fischschwarm soll sich zudem noch in der Nähe der Bucht befinden. Falls dieser auch noch in den Hafen schwimmt, könnte es noch mehr Tierkadaver geben. Der Polizeisprecher weist auf eine Gefahr hin, die nun droht: «Wir müssen die Fische so schnell wie möglich wegschaffen», ansonsten würden ernsthafte Gesundheitsgefahren auf die Bevölkerung zukommen. Bei Temperaturen über 20 Grad Celsius beginnen die Tiere zu faulen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch