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Mit den Gletschern schmilzt die Datenbasis

Die weltweite Gletscherbeobachtung unter Schweizer Führung hat viel erreicht. Die Messreihen sind wichtig, um den künftigen Wasserhaushalt ganzer Weltregionen zu berechnen. Doch das Monitoring steht auf dünnem Eis.

Der Rhonegletscher am 28. Juni 2007 (oben) und neun Jahre später, am 9. Juli 2016 (unten), aufgenommen von derselben Position. Fotos: Simon Oberli (Gletschervergleiche.ch)
Der Rhonegletscher am 28. Juni 2007 (oben) und neun Jahre später, am 9. Juli 2016 (unten), aufgenommen von derselben Position. Fotos: Simon Oberli (Gletschervergleiche.ch)

Der Rückzug der Gletscher ist die wohl offensichtlichste Manifestation der ­Erderwärmung. Mit erschreckendem Tempo ziehen sich viele Eisströme seit Jahrzehnten zurück. Zuverlässige Informationen über die Veränderung der Gletscher sind umgekehrt von grosser Bedeutung, um das Klimasystem als Ganzes besser zu verstehen. Zudem sind Gletscherdaten unter anderem die Basis für hydrologische Modelle, mit denen Wissenschaftler den künftigen Wasserhaushalt ganzer Erdregionen berechnen. Auch für den Umfang des Meeresspiegelanstiegs spielen Gletscherdaten eine wichtige Rolle.

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