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Mit Viren und Wespen den Wein retten

Die Kirschessigfliege verdirbt die Ernten von Beeren, Steinobst und Trauben. Forscher suchen nach Methoden zur Bekämpfung des Schädlings. Winzer und Früchteproduzenten hoffen derweil auf einen kalten Winter.

Die Weinessigfliege bevorzugt frühreife, dunkelhäutige Trauben, in die Weibchen seine Eier legt. Foto: Fredrik von Erichsen (Keystone)
Die Weinessigfliege bevorzugt frühreife, dunkelhäutige Trauben, in die Weibchen seine Eier legt. Foto: Fredrik von Erichsen (Keystone)

Sie ist zwar höchstens fünf Millimeter kurz, trotzdem verursacht die Kirsch­essigfliege grosse landwirtschaftliche Schäden. Das Weibchen hat einen sägenden Stachel und legt damit ein bis drei Eier in gesunde, dünnhäutige Früchte. Daraus schlüpfen weisse Maden, die bereits nach zwei Tagen gierig das Fruchtfleisch fressen. Betroffen sind vor allem Kirschen, Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Zwetschgen, Pflaumen und dieses Jahr neu auch Trauben.

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