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Mitten ins Herz der Galaxie

Für die Astronomen sind schwarze Löcher nach wie vor ein grosses Rätsel. Wie konnte sich dieses Phänomen mit der milliardenfachen Masse der Sonne nach dem Urknall so schnell entwickeln?

Woraus die dunkle Materie besteht ist nicht klar: Computersimulation eines schwarzen Lochs in der Milchstrasse. Sie zeigt den Nachthimmel aus der Sicht eines Betrachters, der sich in der Nähe aufhält.
Woraus die dunkle Materie besteht ist nicht klar: Computersimulation eines schwarzen Lochs in der Milchstrasse. Sie zeigt den Nachthimmel aus der Sicht eines Betrachters, der sich in der Nähe aufhält.
Simulation. Ute Kraus, Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik Golm/Theoretische Astrophysik Universität Tübingen

Sie lauern überall: schwarze Löcher, die aufregendsten und rätselhaftesten Objekte im Kosmos. Im Herzen nahezu jeder Galaxie scheint es ein grosses schwarzes Loch zu geben – Schwerkraftmonster mit der millionen- oder gar milliardenfachen Masse unserer Sonne. Die Anziehungskraft dieser toten Sterne ist derart gross, dass sie nicht einmal Licht aussenden. Aktuelle Forschungsergebnisse machen das Rätsel nur noch grösser, zeigen sie doch, dass die Theorien der Astronomen über die Entstehung und Entwicklung der schwarzen Löcher viele Fragezeichen aufweisen.

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