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Neue Insel schluckt Nachbarin

Nach den Anfängen als kleines Eiland hat eine Vulkaninsel sich mit ihrer Schwesterinsel vereinigt und wächst weiter.

Die Entstehung: Rauchschwaden steigen bei einer Vulkaneruption aus dem Meer nahe der Insel Nishinoshima auf. (20. November 2013)
Die Entstehung: Rauchschwaden steigen bei einer Vulkaneruption aus dem Meer nahe der Insel Nishinoshima auf. (20. November 2013)
EPA/JAPAN COAST GUARD, Keystone
Steigt aus dem Meer empor: Kleiner Anfang der neue Insel im November. (21. November 2013)
Steigt aus dem Meer empor: Kleiner Anfang der neue Insel im November. (21. November 2013)
AP Photo/Kyodo, Keystone
...und nach dem Schlucken ihrer Nachbarinsel. (23. Juli 2014)
...und nach dem Schlucken ihrer Nachbarinsel. (23. Juli 2014)
JAPAN COAST GUARD, AFP
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Eine erst im November entdeckte neue kleine Insel in japanischen Gewässern gewinnt weiter an Fläche. Laut aktuellen Bildern der japanischen Behörden wuchs das kleine Eiland mittlerweile so stark an, dass es sich an die unbewohnte Insel Nishinoshima angeschlossen hat.

Letztere gehört zur Ogasawara-Inselgruppe. Die Bilder hatte die Küstenwache des Landes in dieser Woche aufgenommen und am Mittwoch veröffentlicht. Die neu entdeckte Insel war durch einen Vulkanausbruch rund tausend Kilometer südlich von Tokio entstanden und mass in den ersten Tagen ihrer Entdeckung 400 mal 200 Meter.

Mittlerweile beträgt die Ausdehnung der zusammengewachsenen Inseln 1550 Meter von Ost nach West und 1350 Meter von Nord nach Süd, wie ein Vertreter der Küstenwache dem Sender NHK sagte. Auf den Bildern waren zudem drei Krater zu sehen, von denen zwei noch aktive Vulkane sind.

In Japans Gewässern waren schon in den frühen 70er Jahren und Mitte der 80er Jahre durch Eruptionen kleine Inseln entstanden. Sie wurden mittlerweile aber teilweise oder vollständig vom Meer überflutet. Auch bei der im November entdeckten Insel waren die Behörden davon ausgegangen, dass sie möglicherweise nicht lange bestehen bleibe.

SDA/jym

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