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Neue Muschelinvasion steht bevor

Wasserforscher der Eawag in Dübendorf befürchten eine Verbreitung der Quagga-Muschel in der Schweiz durch Transporte von Freizeitbooten.

Eine Entdeckung im Rhein in Basel macht Schweizer Wasserversorger hellhörig. Wissenschaftler der Eidgenössischen Wasserforschungsanstalt Eawag in Dübendorf haben erstmals Erbgut der Quagga-Muschel in der Schweiz nachgewiesen. Sie ist eine nahe Verwandte der Wandermuschel, die in den 1960er-Jahren erstmals in der Schweiz auftauchte – nach einer langen Reise über die Wasserwege vom Schwarzen Meer nach Europa. «Die Einschleppung der Quagga-Muschel macht die Wasserversorger mit Recht etwas nervös», sagt Lukas De Ventura von der Eawag.

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