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Neuer Wein für Verstand und Sinne

Schweizer Forscher züchten widerstandsfähige Rebsorten, die geringeren Pestizideinsatz benötigen, sich aber trotzdem zu gehaltvollem Wein vergären lassen.

Blauburgunder-Trauben im Rebberg der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Foto: Urs Jaudas
Blauburgunder-Trauben im Rebberg der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Foto: Urs Jaudas

In der Nase leicht blumig, im Gaumen überaus fruchtig, mit Apfelnoten und vollem Körper. Der harmonische Weisswein könnte ein beliebter Chardonnay aus Australien sein. Doch weit gefehlt. Der junge Tropfen ist eine Kreuzung zwischen Gamaret und Bronner und stammt aus Pully. In diesem Vorort von Lausanne, umsäumt von Wohnbauten mit Blick auf den Genfersee, liegt sozusagen die Wiege der Westschweizer Weinforschung. Agroscope, das Kompetenzzentrum des Bundes für landwirtschaftliche Forschung, bewirtschaftet hier die nationale Rebensammlung und kreiert neue Traubensorten.

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