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«Immer eine Mulde suchen»

Der Klimatologe Stephan Bader sagt, wie man sich in der Gewitterzeit richtig vor Blitzen schützt.

Etwa 150'000 Blitze schlagen jährlich in der Schweiz ein, acht treffen Menschen: Sommergewitter über Zürich. (24. August 2012) Foto: Alessandro Della Bella (Keystone)
Etwa 150'000 Blitze schlagen jährlich in der Schweiz ein, acht treffen Menschen: Sommergewitter über Zürich. (24. August 2012) Foto: Alessandro Della Bella (Keystone)

In Serbien wurden zwei Schweizerinnen vom Blitz erschlagen, als sie unter einem Baum Schutz suchten.

Vom Blitz getroffen zu werden, ist immer enormes Pech. Dass man unter Bäumen Schutz vor dem Regen sucht, ist nachvollziehbar. Doch der Baum ist auch eine Erhebung, in die der Blitz einschlägt. Man sollte nie unter Bäume stehen, sondern Mulden aufsuchen, in die Hocke gehen und nur mit den Zehenspitzen den Boden berühren – wenn man das Gewitter im Gelände überstehen muss. Noch besser ist es, irgendwo reinzugehen: in ein Auto, ein Haus, eine Höhle.

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