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Ozon- und Pollenbelastung treffen das Land härter

Der trockene April liess die Ozonwerte ansteigen. Forscher befürchten, dass künftig vermehrt mit solch gefährlichen Hochdruck- zonen zu rechnen ist.

Solche Massnahmen werden vermehrt nötig: Temposchild im Tessin im Sommer 2006.
Solche Massnahmen werden vermehrt nötig: Temposchild im Tessin im Sommer 2006.
Keystone

Aller guten Dinge sind drei. Im Falle des Ozons gerade nicht: Denn das für Menschen schädliche Ozonmolekül besteht aus drei Sauerstoffatomen, während das lebenswichtige Sauerstoffmolekül deren zwei hat. Dieser Umstand macht das Ozon zum aggressiven Reizgas, das aufgrund seiner oxidativen Wirkung besonders die Lungen und Schleimhäute angreift und uns bisher vor allem in den heissen Sommermonaten das Leben schwer machte: Die Augen brennen, der Hals kratzt und juckt. Ozon kann einen hartnäckigen Reizhusten bis hin zu Atembeschwerden verursachen. «Die Symptome sind häufig denen des Heuschnupfens ähnlich», sagt Lungenarzt Otto Brändli, Präsident der Lungenliga Zürich. «Es kommen daher vermehrt Leute mit Verdacht auf eine Pollenallergie in die Praxis, in Wirklichkeit leiden sie aber an den hohen Ozonwerten.»

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