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Ozonloch bleibt weit offen

Die Erholung des UV-Schutzschildes geht trotz des Montreal-Protokolls langsam voran. Natürliche Faktoren und eine spezielle Substanz bremsen die Genesung.

Die Erde vom Weltall gesehen: Nasa-Aufnahme von 2002. Foto: EPA, Keystone
Die Erde vom Weltall gesehen: Nasa-Aufnahme von 2002. Foto: EPA, Keystone

Ist die internationale Umweltpolitik festgefahren, erinnern Politiker gern an eine Erfolgsgeschichte: an das Montreal-Protokoll zum Schutz der Ozonschicht. Es gehört zu den Vorzeigeabkommen völkerrechtlich verbindlicher Verträge. Morgen wird es auf den Tag genau 30 Jahre her sein: Am 16. September 1987 wurde der Vertrag ausgehandelt, 197 Staaten setzen ihn heute um. Dank der Vereinbarung ist die Produktion und der Verbrauch von Chemikalien, welche die Ozonschicht abbauen, um mehr als 90 Prozent gesunken. Es handelt sich vor allem um Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) und Halone, alles Substanzen, die als Kältemittel in Kühlschränken, als Lösungsmittel oder auch als Treibgas für Sprühdosen eingesetzt wurden.

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