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Saubere Luft allein genügt nicht

Sinnvoll wäre, wenn die schweizerische und europäische Klimapolitik Schritt halten würde.

MeinungMartin Läubli

Es war das Reizgas vieler Sommer. Kaum wurden ­Spitzenwerte gemessen, schon wurde vor den ­gesundheitlichen Gefahren des Ozons gewarnt. ­Inzwischen haben die Warnungen ihre Wirkung ver­loren. An die sommerliche hohe Ozonbelastung haben wir uns gewöhnt, weil trotz grosser Anstrengungen der Politik, die Luft sauber zu halten, die Ozon­konzentration bisher partout nicht sinken wollte.

Die jetzige Erfolgsmeldung über die sinkenden Werte der Ozonspitzen in der Ostschweiz und in Zürich erinnern daran, dass gewisse internationale Abkommen – im Gegensatz zu den bisherigen Klima­verträgen – doch erfolgreich sein können. Dank internationalen Übereinkommen waren die Schweiz, die ­Europäische Union und auch die USA gezwungen, die Substanzen für die Ozonbildung, die Stickoxide aus dem Verkehr und die Kohlenwasserstoffe aus Gewerbe und ­Industrie massiv zu reduzieren. Das ist gelungen.

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