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Die Schadenssumme steigt schneller als der Meeresspiegel

Klimaforscher zeigen am Beispiel Kopenhagen, dass es sich für Küstenregionen lohnt, in Schutzmassnahmen zu investieren. Schon ein relativ kleiner Anstieg des Meeres kostet Milliarden.

Dämme schützen die Küste der Niederlande, nachdem sie bereits einmal weggeschwemmt worden war. Foto: S. Swart (Hollandse Hoogte/Laif)
Dämme schützen die Küste der Niederlande, nachdem sie bereits einmal weggeschwemmt worden war. Foto: S. Swart (Hollandse Hoogte/Laif)

Kopenhagen hat einen ehrgeizigen Klimaplan. Die Stadt will bis 2025 unter dem Strich keine Treibhausgase mehr ausstossen. Doch auch wenn die Hauptstadt Dänemarks erfolgreich sein sollte, die Behörden müssen sich dennoch überlegen, wie sie sich gegen die Folgen des globalen Klimawandels wappnen wollen. Mit dem Anstieg des Meeresspiegels nimmt das Risiko für Überschwemmungen in der idyllischen Stadt an der Ostsee zu. Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung schätzen, dass bereits ein Hub von 11 Zentimetern gegenüber dem Niveau von 2010 die Schadenskosten verdoppelt. Konkret: Die Schäden einer extremen Sturmflut können im Jahr 2050 etwa 2,4 Milliarden Euro kosten.

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