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Schneller Klimaschutz hat eine brisante Folge

Der neue Bericht des Weltklimarats zeigt einleuchtend, dass weitere Verzögerungen das grösste Risiko für den Klimaschutz sind. Um den CO2-Ausstoss zu reduzieren, werde es wohl nicht ohne Atomstrom gehen.

Als besonders schädlich sieht der IPCC den Einsatz von Kohle: Kohlekraftwerk im deutschen Hamm. (14. November 2013)
Als besonders schädlich sieht der IPCC den Einsatz von Kohle: Kohlekraftwerk im deutschen Hamm. (14. November 2013)
Keystone

Die Wissenschaftler des Uno-Klimarates IPCC und die Regierungen der Uno-Klimarahmenkonvention haben es sich in den letzten Tagen nicht leicht gemacht. Bei der Zusammenfassung des dritten und letzten Teils des IPCC-Klimaberichts ging es um Massnahmen und Kosten des globalen Klimaschutzes. Schon bei den ersten beiden Teilen wurde nächtelang um Formulierungen gefeilscht. Auch diesmal war es nicht anders. Schliesslich geht es jeweils um Leitplanken, an denen sich die internationale Politik orientieren sollte – vor allem gut ein Jahr vor der wichtigen Uno-Klimakonferenz in Paris, an der ein neuer internationaler Klimavertrag für die Zeit nach 2020 vereinbart werden soll.

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