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Schweizer Drohnen schützen Regenwald

Brandrodung gefährdet den Regenwald Ost-Madagaskars. ETH-Umweltwissenschaftler untersuchen die Folgen mit Umweltschutzdrohnen. Ein Schweizer Kleinunternehmen hilft ihnen dabei.

Drohne aus Styropor: Remo Peduzzi bereitet einen Testflug vor.

Ursprünglich war die Modellfliegerei für Remo Peduzzi nur ein Hobby. Letztes Jahr wurde sie zu seinem Beruf. Seine Firma Research Drones GmbH stellt in Altendorf SZ mit vier Mitarbeitern zivile Drohnen her. Zu den Kunden gehören NGOs wie der WWF und Wissenschaftler.

Im Auftrag des ETH-Professors Lian Pin Koh vom Departement für Umweltsystemwissenschaften entwickelt Peduzzi kostengünstige Drohnen. Der Singapurer Koh startete die Initiative Conservation Drones (Umweltschutzdrohnen). Sein Ziel: Die Drohnen sollen breitflächig für ökologische Forschung eingesetzt werden. Mit Foto- oder Videokameras ausgestattet, dokumentieren sie zum Beispiel die Zerstörung des Regenwaldes in Ost-Madagaskar und liefern Grundlagen für Karten und Visualisierungen. Auch bei der Beobachtung von Tieren und der Bekämpfung von Wilderern sind Drohnen hilfreich.

Drohnen helfen der Wissenschaft

Die von Remo Peduzzi entwickelten Drohnen sind dank GPS einfach zu bedienen. Und da sie aus Styropor gebaut sind, braucht es für die Reparatur bloss Leim. Das macht ihren Einsatz laut Peduzzi auch in abgelegenen Gegenden möglich, da Schäden gleich vor Ort repariert werden können.

Remo Peduzzi zeigt im Video, wie die Drohne gebaut ist, und macht in der Nähe von Liestal einen Testflug. Zu Wort kommt auch die tschechische Umweltwissenschaftlerin Zuzana Burivalova, die bei Professor Koh doktoriert. Sie hat bereits mit Drohnen Erfahrungen im Regenwald von Ost-Madagaskar gesammelt. Sie erklärt, weshalb Drohnen bessere Bilder als Satelliten liefern und welche Erkenntnisse die Wissenschaftler aus den Bildern gewinnen.

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