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Spargel-Mythen unter der Lupe

Das grüne Gemüse ist zwar gesund, kann aber bei bestimmten Beschwerden auch zur Qual werden.

Spargel-Mythen im Test: So gesund ist das Stangengemüse wirklich. (Video: Vizzr)

Spargel ist derzeit in aller Munde. Um das edle kalorienarme Stangengemüse ranken sich einige Mythen, etwa seine Fähigkeiten als Schlankmacher oder als Mittel zur Libidosteigerung.

Effektiv ist Spargel ein sehr gesundes Gemüse. Eine Stange besteht aus über 90 Prozent Wasser und hat gerade einmal 13 kcal pro 100 g. Dazu kommt, dass Spargeln kaum Fett enthalten und sehr kalorienarm sind. Gleichzeitig ist das Gemüse reich an Vitaminen und Mineralstoffen, enthält die Vitamine B1 und B2 sowie Eisen, Zink und Magnesium.

Spargel enthält zudem Vitamin E, dem eine luststeigernde Wirkung nachgesagt wird. Doch hierbei ist die Dosis entscheidend. Durch den reinen Verzehr ist es kaum möglich, genug Vitamin E aufzunehmen, um einen Effekt zu bemerken.

Auch negative Seiten

Wer Gicht oder Nierenkrankheiten hat, sollte beim Spargelverzehr aufpassen. In den Stangen ist der Stoff Purin enthalten, der zu Harnsäure umgebaut wird. Spargelverzehr kann zu grossen Mengen Harnsäure führen, was die Niere nicht vollständig ausscheiden kann. Die Folgen sind Gichtschmerzen und die typischen Schwellungen in Gelenken.

Übrigens: Der spezielle Uringeruch nach dem Spargelgenuss hat nichts mit Giftstoffen zu tun. Grundsätzlich sind Spargeln nicht giftig, egal ob man sie roh oder gekocht isst. Gekocht schmecken sie einfach besser.

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