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Sternschnuppen-Schauer in der Nacht

In den frühen Morgenstunden erreicht der Leonidenstrom sein Maximum. Dann lässt er sich ideal beobachten.

Eine Sternschnuppe leuchtet neben der Milchstraße am Himmel über dem Walchensee in Bayern. (Archivbild)
Eine Sternschnuppe leuchtet neben der Milchstraße am Himmel über dem Walchensee in Bayern. (Archivbild)
Matthias Balk, Keystone

Freunde von Sternschnuppen dürfen sich freuen: Die Leoniden sind wieder aktiv. Der jedes Jahr im November auftretende Sternschnuppenstrom erreicht sein Maximum in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Dieses Mal rechnen Experten allerdings mit einer geringeren Aktivität als in den Vorjahren.

«Erwartet werden bis zu zehn Sternschnuppen pro Stunde», sagte der Leiter des Potsdamer Urania-Planetariums, Simon Plate. Am besten seien sie in den frühen Morgenstunden in dunkler Umgebung zu sehen. «In der zweiten Nachthälfte schaut man in Fahrtrichtung der Erde. Weil die Erde den Leoniden entgegenläuft, sieht man sie dann besser», so Plate.

Die Leoniden sind nach dem Sternbild Löwe (lat.: Leo) benannt, aus dessen Richtung sie scheinbar auftauchen. Ihren Ursprung haben die Meteore in der Trümmerwolke des Kometen 55P/Tempel-Tuttle. Sobald Bruchstücke des Kometen in die Erdatmosphäre eintreten, verglühen sie und werden zu Sternschnuppen. «Die Leoniden gehören zu den schnellsten Sternschnuppen, die wir beobachten können. Sie haben eine Geschwindigkeit von bis zu 70 Kilometern pro Sekunde», sagte Plate.

Wer die Leoniden verpasst, muss nicht lange auf die nächste Gelegenheit zum Sternschnuppen-Gucken warten. In der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember wird das Maximum der Geminiden erwartet, die sogar aktiver sind als die Leoniden. Stündlich könnten dann bis zu 120 Sternschnuppen über den Himmel huschen.

SDA/ij

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