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Teurer Klärungsbedarf

Weil zu viele hormonaktive Stoffe in Schweizer Abwässer gelangen, müssen Kläranlagen für viel Geld eine zusätzliche Reinigungsstufe einbauen.

100 von 700 Schweizer Kläranlagen werden in den nächsten 20 Jahren umgerüstet: ARA Opfikon-Glattbrugg.
100 von 700 Schweizer Kläranlagen werden in den nächsten 20 Jahren umgerüstet: ARA Opfikon-Glattbrugg.
Urs Keller/Ex-Press

Die Technik der Abwasserkläranlagen in der Schweiz versagt vielfach bei Mikroverunreinigungen. Immer mehr solcher chemischer Stoffe gelangen in die Abwässer. Sie stammen aus Pflanzenschutzmitteln, Körperpflegeprodukten, Medikamenten, Waschmitteln oder aus spezialisierten Industriebetrieben und der Landwirtschaft. Sie sind oft nur in geringen Spuren nachweisbar. Hormonaktive Substanzen können zum Beispiel den Hormonhaushalt der Fische durcheinanderbringen und zu einer Verweiblichung bei männlichen Tieren führen.

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