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«Um den Blick nach innen zu richten, brauchen wir Dunkelheit»

Stoffwechsel und Geist erholen sich nachts. Eine Hommage an das Dunkle – zur Einstimmung auf lange Nächte.

Wonach sich der Mensch sehnt, offenbart sich ihm in der Nacht: Ein Sternenhimmel. Foto: iStock
Wonach sich der Mensch sehnt, offenbart sich ihm in der Nacht: Ein Sternenhimmel. Foto: iStock

Kaum dunkelt es ein, macht sie sich auf den Weg. Schnürt ihre Turnschuhe und läuft an Bauernhäusern und Feldern vorbei, durch einen Rebberg in Richtung Wald. «Ich liebe die Nacht», sagt Martina Gut. «Im Tannenwald. Wenn die Eulen auf Jagd gehen. Und mich die Dunkelheit umhüllt, bis ich darin versinke.»

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