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Umweltschonendes Einkaufen ist zu kompliziert

Eine Studie zeigt, dass bereits einfache Tipps einen grossen Effekt auf ein klimabewusstes Kaufverhalten haben. Dazu müssten aber die Läden Hilfestellungen anbieten.

Lebensmittel haben je nach Herstellung, Transport und Lagerung positive oder negative Auswirkungen auf die Umwelt: Fleischtheke im Supermarkt. Foto: Keystone
Lebensmittel haben je nach Herstellung, Transport und Lagerung positive oder negative Auswirkungen auf die Umwelt: Fleischtheke im Supermarkt. Foto: Keystone

Während an der Pariser Klimakonferenz in grossem Massstab verhandelt und entschieden wird, geht die kleine Welt vielfach vergessen. Die Welt der Läden, der Mensas und Restaurants. Dort muss der Kunde und Gast ständig selber entscheiden, wie viel Klimaschutz es sein soll. Immerhin verursacht allein das Essverhalten in der Schweiz im Durchschnitt eine Tonne CO2 pro Person und Jahr, wie eine Studie der Materialforschungsanstalt Empa in Dübendorf zeigt. Das ist eine ­Hypothek, wenn sich das Land bis Ende des Jahrhunderts in Richtung «Eine-Tonne-CO2-Gesellschaft» bewegen soll. Der aktuelle Stand: Die Schweiz produziert im Inland jährlich gut 5 Tonnen CO2 pro Kopf. Zählt man die Emissionen für die Produktion importierter Güter hinzu, steigt der Wert auf 9 Tonnen.

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