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Unsere Zukunft hängt davon ab, ob wir die Sprache der Pflanzen lernen

«Pflanzenversteher» wurden lange belächelt. Nun ist belegt: Sie kommunizieren doch. Hörprobe einer Schweizer Permakultur.

Umgeben von einem ständigen Murmeln und Wispern: Ein Forscher untersucht eine Pflanze. Foto: iStock
Umgeben von einem ständigen Murmeln und Wispern: Ein Forscher untersucht eine Pflanze. Foto: iStock

Als ich an einem Freitagmorgen Anfang Oktober bei der Station Nuglar, Neumatt, mit Florianne Koechlin aus dem Postauto steige, ist anfangs alles wie gewohnt. Ich begegne jener Kulisse, die eine Städterin wie mich normalerweise aufs Land lockt: klarer Herbsthimmel, Kirsch- und Apfelbäume am Wegesrand und Wälder, die goldgelb leuchten. Am Horizont werden die weichen Hügel der Jurakette in pastellfarbene Schönheit getüncht. Die Wiesen sind grün, die Luft frisch und die Umgebung still. Hier und da zwitschert ein Vogel, irgendwo hämmert ein Specht, und aus der Ferne ist das Rattern eines Traktors zu vernehmen. Ansonsten: nichts.

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