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Walkot gegen den Klimawandel

Die Riesensäuger liefern mit ihren Ausscheidungen Nährstoffe für Meerestiere. Und leisten damit sogar einen kleinen Beitrag gegen die Erderwärmung.

Der Meeresgigant ist auch ein Klimaschützer: Pottwal in der Karibischen See. Foto: Reinhard Dirscherl (Ullstein Bild/Getty Images)
Der Meeresgigant ist auch ein Klimaschützer: Pottwal in der Karibischen See. Foto: Reinhard Dirscherl (Ullstein Bild/Getty Images)

Wenige Sekunden hebt sich die Fluke des mächtigen Pottwals aus dem Wasser, bevor das Tier von der Länge eines Sattelschleppers mehr als tausend Meter in die Tiefe sinkt. Dort unten schlagen sich die Giganten den Bauch mit Kraken und Fischen voll. Um ein solches, mit 50 Tonnen deutlich über der Gewichtsklasse ­eines Lasters mit Anhänger liegendes Tier satt zu bekommen, sollten es schon 200 Tonnen Tiefseetiere im Jahr sein, kalkulieren Victor Smetacek vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven und seine Kollegen. Entsprechende Mengen an Kot verlassen die riesigen Meeressäuger auf der anderen Seite ­wieder – die Tiere leisten damit einen ­gewaltigen Beitrag zur Belebung des Südpolarmeers.

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