Zum Hauptinhalt springen

Warum der Nachweis von Gravitationswellen so besonders ist

Albert Einstein hat die Kräuselungen der Raumzeit zwar vorausgesagt. Doch er glaubte nicht, dass sie sich nachweisen lassen.

Diese Anlage in Hanford (US-Bundesstaat Washington) ist eines der Observatorien, in denen die Forscher die lange gesuchten Gravitationswellen nachweisen konnten.
Diese Anlage in Hanford (US-Bundesstaat Washington) ist eines der Observatorien, in denen die Forscher die lange gesuchten Gravitationswellen nachweisen konnten.
LIGO Caltech

14. September 2015, 10:51 Uhr. Auf dem Computer schauen sich Forscher des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Hannover die Rohdaten an, die gerade von zwei riesigen Messinstrumenten in den USA auflaufen – ein reiner Routinecheck. Plötzlich zeigt sich ein kleiner, aber verräterischer Buckel in den Daten. «Zuerst dachten wir, dass es nur ein Test war», erinnert sich Institutsdirektor Bruce Allen. «Doch dann realisierten wir, dass es sich um ein echtes Signal handeln musste!»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.