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Warum es überall Schwule und Lesben gibt

Einer neuen Theorie zufolge bestimmt unter anderem auch die Epigenetik mit über die sexuelle Orientierung eines Menschen.

Schwule und lesbische Teilnehmer der Gay-Pride-Parade in New York. Foto: Keystone
Schwule und lesbische Teilnehmer der Gay-Pride-Parade in New York. Foto: Keystone

Beschäftigen sich Evolutionsbiologen mit dem Thema Homosexualität, stehen sie gleich vor zwei grossen Rätseln: Wieso bleibt die Zahl homosexueller Menschen über viele Kulturen und lange Zeiträume hinweg nahezu gleich, obwohl Schwule und Lesben im Durchschnitt weniger Kinder zeugen? Und wieso gibt es eindeutige Hinweise auf eine biologische Ursache des Phänomens, etwa dass Homosexualität innerhalb mancher Familien gehäuft auftritt, obwohl sich trotz intensiver Suche ­keinerlei sogenannte Homosexuellen-Gene finden lassen.

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