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Wenn der Permafrost instabil wird

Ingenieure versuchen, den auftauenden Boden in der Arktis in den Griff zu bekommen. In den Alpen drohen Felsstürze. Doch die Schweiz reagiere nicht angemessen, warnen Experten.

Auf Permafrost gebaut: In der russischen Stadt Norilsk mussten die allermeisten Häuser abgerissen werden. Foto: Panos, Visum
Auf Permafrost gebaut: In der russischen Stadt Norilsk mussten die allermeisten Häuser abgerissen werden. Foto: Panos, Visum

1968 glaubten die Sowjets, sie hätten den Permafrost besiegt. Ein Wandgemälde an einem der neuen Wohnblocks in Norilsk (Zentralsibirien) feierte die Eroberung des gefrorenen Bodens. Elf Jahre später hatte sich die Botschaft an die Werktätigen geändert. Nun stand an der Wand der Aufruf, beim Verlassen der Wohnung die elektrischen Geräte vom Netz zu trennen. Offenbar sollte das die Feuergefahr senken. «Da hatte der Permafrost begonnen, Norilsk zurückzuerobern», sagt Nikolay Shiklomanov von der George Washington University in der US-Hauptstadt, der die sibirische Stadt besucht hat.

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