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Wieder riesige Kristalle entdeckt

Zwei Urner Strahler haben am Planggenstock UR erneut spektakuläre Riesenkristalle geborgen – wie schon vor drei Jahren.

Die Kristalle sollen noch grösser und schöner sein als jene, die vor drei Jahren entdeckt worden waren. Schon damals sprach man von einem Jahrhundertfund. Der Gurtneller Strahler Franz von Arx bestätigte heute auf Anfrage entsprechende Medienberichte. Dass er am Planggenstock erneut eine solche Quarzgruppe entdecken konnte, sei ein ganz spezielles Gefühl, sagte er. Dieses Ereignis habe ihn emotional tief berührt.

1,25 Meter lang, 40 Zentimeter breit

Am 19. September dieses Jahres hoben von Arx und sein Kollege Elio Müller am Planggenstock verschiedene Kristalle aus. Darunter befanden sich mehrere Spitzen: Die grösste von ihnen war 1,25 Meter lang und hatte einen Durchmesser von 40 Zentimern. Als Prunkstück kam eine rund 250 Kilogramm schwere Quarzgruppe zum Vorschein.

Die Strahler sind überzeugt, dass die gereinigten Kristalle jenen von 2005 bezüglich ihrer Transparenz und des Glanzes nicht nachstehen werden. Die Kristalle wurden ins Tal geflogen. Ein Teil von ihnen soll schon bald in die bestehende Ausstellung in der Alten Kirche Flüelen integriert werden.

Vorläufig sicher unverkäuflich

Wie wertvoll der Fund ist, konnte von Arx nicht sagen. «Man kann ihn mit Geld nicht messen», sagte er. Die Kristalle hätten vor allem einen hohen Liebhaberwert, seien Unikate und somit «sicher mehr Wert als die Titel, die momentan an der Börse gehandelt werden», sagte von Arx. Aber ein Verkauf komme derzeit sowieso nicht in Frage.

Vor drei Jahren hatte von Arx mit einem Berner Kollegen am Planggenstock südlich des Göscheneralpsees in einer Tiefe von 32 Metern riesige Kristalle gefunden. Die beiden Berufsstrahler waren bereits seit 14 Jahren in diesem Gebiet unterwegs.

SDA/raa

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