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Wildbienen sollen den Honigbienen helfen

Einheimische Mauerbienen sind als Bestäuber ebenso erfolgreich wie die Honigbiene, aber weniger krankheitsanfällig. Sie könnten sogar helfen, den Feuerbrand einzudämmen.

Die Honigbiene bekommt Konkurrenz: Mauerbienen sind weniger krankheitsanfällig.
Die Honigbiene bekommt Konkurrenz: Mauerbienen sind weniger krankheitsanfällig.
Keystone

270 Millionen Franken ist die Arbeit der Honigbienen wert. Das schätzt das eidgenössische Zentrum für Bienenforschung (ZBF) in Liebefeld bei Bern. So gross sei der Beitrag, den die Bienen jedes Jahr in der Schweiz bei der Produktion von Erdbeeren, Kirschen, Äpfeln oder Birnen vollbringen. Doch Milben, Viren und Bakterien setzen dem wichtigsten und bisher fleissigsten Bestäuber in der Kulturlandschaft zu: Jedes fünfte Schweizer Bienenvolk ist im vergangenen Winter eingegangen. Wie schon zwei Jahre zuvor. Dass die Verluste der Imker im Jahr dazwischen bei «normalen» 10 Prozent lagen, deutet gemäss Jochen Pflugfelder vom ZBF keineswegs auf eine Entspannung der Situation hin. «Die Verluste sind weltweit nach wie vor ungewöhnlich hoch.»

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