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Zieht den Kopf aus dem Sand!

Die Wissenschaft hat verständlich gemacht, warum die Erwärmungsobergrenze zu verschärfen ist.

Letzten Samstag ist in Paris die 21. Klimakonferenz mit einem epochalen Resultat zu Ende gegangen. Alle Länder dieser Welt haben das Pariser Abkommen verabschiedet. Die Erderwärmung ist weit unter 2 Grad Celsius gegenüber vorindustrieller Zeit zu begrenzen. Verankert wurde auch, diese Grenze auf 1,5 Grad zu verschärfen, um wesentliche Risiken des Klimawandels zu vermeiden.

Das neue Abkommen nennt etwas überraschend diese neue Obergrenze der Erwärmung. Dabei war das Schutzziel von 2 Grad doch bekannt geworden als die Schranke, jenseits der sich fatale Folgen des Klimawandels vermeiden liessen. Oft wird dabei stillschweigend angenommen, dass bis zu einer globalen mittleren Erderwärmung von 2 Grad der Klimawandel ungefährlich bliebe und dass sich diese Erkenntnis auf wissenschaftliche Beobachtungen und Modelle abstützt. Beides entspricht aber nicht den Tatsachen. Weder ist die Erwärmung bis 2 Grad gefahrenlos, noch ist diese Grenze von klaren wissenschaftlichen Ergebnissen abgeleitet.

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