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Zu viel Verkehr schadet der Natur

Entwicklungsexperte Philipp Aerni postulierte, dass eine wachsende Bevölkerung die Umwelt nicht belastet. Das Mobilitätsverhalten der Schweizer zeigt ein anderes Bild.

Eine längere Flugreise macht jeden noch so gutgemeinten Umweltschutzeinsatz zunichte. Foto: Hans Ueli Blöchliger (Keystone)
Eine längere Flugreise macht jeden noch so gutgemeinten Umweltschutzeinsatz zunichte. Foto: Hans Ueli Blöchliger (Keystone)

Philipp Aerni ist vollumfänglich zuzustimmen, wenn er in seinem Essay «Warum Ecopop der Umwelt schadet» (Redaktion Tamedia vom 1. 11.) die Denkfehler der Ecopop-Initiative illustriert. Mit der Einschätzung, dass «die Schweiz (…) in relativem Einklang mit der Umwelt lebt», liegt der Autor jedoch falsch. Bei genauerer Betrachtung stimmen wir täglich ein schrilles Pfeifkonzert gegen die Natur an. Am lautesten im Konzert der umweltschädlichen Verhaltensweisen tut sich unser Mobilitätsverhalten hervor. Der Verkehr ist der gefährlichste Treiber für den Klimawandel.

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