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«2022 wollen wir zum Mars»

Der Prototyp des Spacex-Raumschiffs Starship in Texas. Foto: Getty Images

Herr Koenigsmann, Sie wollen einen zahlenden Passagier bis zum Mond fliegen. Wann ist es so weit?

Was zahlt der japanische ­Milliardär für die Fahrkarte?

Wie bereiten Sie den Flug vor?

Brauchen Sie noch Passagiere, die einen Platz kaufen?

Das reicht aus?

Wann ist es so weit? Bislang hat ja nur ein kleiner Prototyp ein paar Hüpfer auf dem Boden gemacht ...

Hans Koenigsmann arbeitet seit 2004 als Vize­präsident für Spacex. Foto: PD

Mit der Falcon-Rakete wollen Sie bald zum ersten Mal zwei Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Vor ein paar ­Wochen explodierte die Dragon-Raumkapsel. Hat das Ihre Planung zurückgeworfen?

Was lief schief?

Wie geht es nun weiter?

Dann könnten die Amerikaner erstmals seit dem Ende des Spaceshuttle 2011 wieder von Florida aus ins All fliegen und nicht mit der russischen Sojus. Ist das für die Nasa günstiger?

Wie viele Starts mit Astronauten planen Sie für nächstes Jahr?

Könnten Sie Starship auch als Zubringer für die ISS einsetzen?

«Die Mitfluggelegenheiten sind ein bisschen mit Linienflügen vergleichbar.»

Ein weiteres Projekt ist Ihr Starlink-System für weltweites Internet. Anfang September wäre es fast zu einer Kollision Ihres Satelliten mit einem der Raumfahrtagentur ESA ­gekommen. Ein Eingreifen der Europäer verhinderte Schlimmeres. Ist Ihnen die Kontrolle entglitten?

Die ersten 60 Starlink-Satelliten sind im All, im nächsten Jahr sind 24 Starts geplant. Wie viele werden es am Ende sein?

Das klingt nach viel Weltraumschrott für die Zukunft!

Wer profitiert von Starlink?

Um Geld zu verdienen, will Spacex künftig monatlich Mitfluggelegenheiten für kleine Satelliten anbieten, sogenannte Rideshare-Flüge. Startet damit eine Art ­Linienraumflugbetrieb?

Was muss dann beispielsweise eine Hochschule zahlen, wenn sie etwas ins All bringen will?

Dienen diese Geschäfte letztlich nur dazu, zum Mars zu kommen?

Gemäss Nasa ist ein bemannter Flug zum Mars frühestens Ende der 2030er-Jahre möglich. Haben Sie mittlerweile auch Ihre Zeitpläne revidiert?

Sie verfügen als Firma über einen der bekanntesten Startplätze, das Launchpad 39A. Von dort startete Apollo 11 vor 50 Jahren. Was ist es für ein Gefühl, dort zu sein?