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Der neue Heimwerker hat einen 3-D-Drucker

Was der Industrie vorbehalten war, hält langsam Einzug im Eigenheim: In New York zeigten Aussteller, was mit den mikrowellengrossen 3-D-Druckern alles hergestellt werden kann.

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Für die Kinder ein Spielzeug kreieren, eine Maske gestalten oder andere Gegenstände herstellen: 3-D-Drucker machen es möglich. Hinten läuft Plastik aus einer Spule ein, wird erhitzt und innen Schicht für Schicht zum Objekt aufgebaut. An der Inside 3-D Printing Conference and Expo in New York zeigten Hersteller am 22. und 23. April, was alles möglich ist.

«Aufstieg einer neuen Heimindustrie»

An der Cebit in Hannover präsentierten bereits im März Firmen ihre 3-D-Drucker – zum Beispiel den Maker Bot. Damit sind schon Ersatzteile für Kaffeemaschinen hergestellt worden. 2200 Dollar kostet die Basisversion des Druckers. Hinzu kommen 50 Dollar pro Plastikspule. Grosse 3-D-Drucker sind nach wie vor teuer. Doch die kleinen und mittelgrossen sind für KMU und Private ­erschwinglich geworden.

Die 3-D-Drucker-Bewegung ist natürlich überzeugt, dass die Technik eine grosse Zukunft hat – und erhält Unterstützung vom US-Journalisten Chris Anderson. Im Buch «Makers» lobt er die Technik: «Wir erleben heute den Aufstieg einer neuen Heimindustrie», schreibt Anderson darin. Sie könnte «das Ende für das Industriemodell» bedeuten. Im Web gibt es unzählige kostenlose Anleitungen. (bm/ah)

Erstellt: 24.04.2013, 21:11 Uhr

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