Die besten Solarbauten der Schweiz

Insgesamt 17 Gebäude, Anlagen und Personen sind mit dem diesjährigen Schweizer Solarpreis ausgezeichnet worden. Erstmals wurde auch der Norman Foster Solar Award für PlusEnergieBauten vergeben.

Einer der Gewinner: Das solarbetriebene Glacier Restaurant Klein Matterhorn, Zermatt.

Einer der Gewinner: Das solarbetriebene Glacier Restaurant Klein Matterhorn, Zermatt. Bild: ZVG

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Seit 1991 werden die Gewinner des Solarpreises in verschiedenen Kategorien für ihr Engagement zugunsten der Solarenergie geehrt. Die Preisvergabe gestern anlässlich der diesjährigen Messe «Bauen & Modernisieren» im Zürcher Messezentrum jährt sich damit zum 20. Mal, wie die Solar Agentur Schweiz mitteilte.

Die Preise in der Kategorie «Persönlichkeiten und Institutionen» gehen an die Gemeinde Hessigkofen SO, die Sunwatt Bio Energie SA in Chêne-Bourg GE, Solar Impulse in Lausanne VD, Wolfgang Palz in Brüssel (B) und Max Meyer in Oberengstringen ZH.

Bei den Gebäuden werden vier Neubauten ausgezeichnet, darunter das Einfamilienhaus Cadruvi/Joos in Ruschein GR, die SAC-Hütte der Sektion Monte Rosa in Zermatt VS, der Erweiterungsbau der International Union für conservation of nature (IUCN) in Gland VD sowie das Solar-Restaurant Klein Matterhorn in Zermatt VS.

Vorbildliche Sanierungen

Als vorbildlich erachtet die Jury zudem die PEB-Energie-Sanierung eines 57-jährigen Arbeiterhauses in Vaduz (FL) und des 1933 errichteten Einfamilienhauses «Berghalde» in Wil SG. Gewürdigt wird ferner die Minergie-P-Sanierung eines Mehrfamilienhauses in Zürich- Höngg.

In der Kategorie «Energieanlagen» gehen die Preise an eine Solare Trocknungsanlage in Sumiswald BE, Fischers Solare Kerzenfabrikation in Root LU, Lutz Bodenmüller AG in Beringen SH, einen Solaren Gemeinschaftsstall in Melchnau BE und den Parc Solaire in Ecublens VD.

Erstmals Preise für PlusEnergieBauten

Zum ersten Mal vergeben wird der PlusEnergieBauten-Solarpreis sowie der Norman Foster Solar Award für PlusEnergieBauten in der Gesamthöhe von 100'000 Franken. Dessen Verleihung fand in Anwesenheit des britischen Stararchitekten statt.

Dieser Preis solle dazu beitragen, die Entwicklung und Umsetzung der Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in der Schweiz und in Europa zu fördern, heisst es in der Mitteilung weiter.

Zu den Gewinnern des Norman Foster Solar Award gehören das Kraftwerk B in Bennau SZ, das Einfamilienhaus Cadruvi/Joos in Ruschein GR und das sanierte Bürogebäude Züst in Grüsch GR. Charakteristisch für PlusEnergieBauten ist, dass sie mehr Energie erzeugen als sie im Jahresdurchschnitt verbrauchen.

Das Preisgeld teilen sich die Gewinner mit den drei Preisträgern des PlusEnergieBauten-Solarpreises. Dazu gehören das bereits erwähnte Arbeiterhaus in Vaduz (FL), ein Wohn- und Geschäftshaus in Matten BE sowie ein Einfamilienhaus in Vordemwald AG.

Baumesse mit 600 Ausstellern

Die Messe «Bauen & Modernisieren» mit ihren rund 600 Ausstellern dauert noch bis am 6. September. Am selben Ort bleiben zudem noch bis Sonntag die Tore der Eigenheim-Messe Schweiz geöffnet. 15 Sonderschauen und zahlreiche Vorträge runden das Programm der Baumesse ab. (bru/sda)

Erstellt: 04.09.2010, 09:13 Uhr

Solar-Restaurant Klein Matterhorn. (Bild: ZVG)

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