Medwedew weiht die längste Hängebrücke der Welt ein

Eine neue Brücke führt ab sofort über den Östlichen Bosporus. Das längste Bauwerk dieser Art ist Teil eines 19 Milliarden Franken teuren Masterplans, die Stadt Wladiwostok zu einem zweiten San Francisco zu machen.

Erhofft sich viel von diesem Bauwerk: Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew weiht die Brücke ein. (2. Juli 2012)

Erhofft sich viel von diesem Bauwerk: Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew weiht die Brücke ein. (2. Juli 2012) Bild: Keystone

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Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat heute in Wladiwostok die längste Schrägseilbrücke der Welt eingeweiht. Sie verbindet die Hafenstadt mit der Insel Russki und soll einen Beitrag zur Entwicklung von Russlands Fernem Osten leisten.

Die neue Brücke verkörpere «die technische Genialität, das architektonische Denken und das kreative Potenzial unserer Mitbürger», lobte Medwedew. Die 1104 Meter lange Brücke über den Östlichen Bosporus übertrifft mit ihrer Spannweite den bisherigen chinesischen Rekordhalter, die Sutong-Brücke über dem Yangtze-Fluss.

Die Bauarbeiten waren von erheblichen Schwierigkeiten begleitet - darunter vor allem eine deutliche Kostenexplosion. Russlands Ferner Osten gilt wegen seines Bevölkerungsschwunds und des ökonomischen Zerfalls als Problemzone. Die Regierung will unter anderem für umgerechnet gut 19 Milliarden Franken Wladiwostok zu einem zweiten San Francisco machen.

(mrs/sda)

Erstellt: 02.07.2012, 17:39 Uhr

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